Mediation - Wege zu konstruktiven und nachhaltigen Konfliktlösungen.

Mediation? Was ist das?

Wege zu konstruktiven und nachhaltigen Konfliktlösungen für Unternehmen, Freiberufler, Verbände und viele andere Lebensbereiche

(München 2016) Konfliktmediation ist eine Methode der alternativen Konfliktlösung. Unter Anleitung eines allparteilichen Dritten, der Mediatorin oder des Mediators, erarbeiten die Parteien eine konstruktive Lösung, die den Interessen beider Seiten gerecht werden soll. Das klingt erst einmal sehr schön, aber irgendwie auch illusorisch. Wie soll das gehen? Wie soll ich mit der anderen Partei, mit der ich mich im Streit befinde, mit der es schwierig ist, überhaupt zu reden, konstruktiv zusammenarbeiten?

Entscheidend dabei sind der Mediator und seine Methodenkompetenz. Er oder sie hilft den Parteien, sich aus der Verstrickung des Konflikts und des Gegeneinanders zu befreien und Wege zu Lösungen zu finden, die erreichen, was beide Parteien eigentlich wirklich wollen: ihre Interessen erfüllen.

Natürlich geht das nicht von allein. Die Parteien müssen aktiv und intensiv mitwirken. Aber sehr oft lohnt sich dieser Einsatz und die Parteien erreichen konstruktive, nachhaltige und als befriedigend empfundene Lösungen für den Konflikt. Daher kann dieses Verfahren in den verschiedensten Bereichen der Gesellschaft eingesetzt werden. Es erweist sich vor allem dort als besonders wirksam, wo die Parteien auch nach dem Konflikt weiter zusammenleben oder -arbeiten wollen - oder müssen. Also z. B. für Familien und Nachbarn, aber auch für Unternehmen, Freiberufler, Verbände und Vereine und für viele anderen Konflikte aus dem beruflichen oder privaten Umfeld.

Hier einige Beispiele.

Wirtschaft und Unternehmen

Konflikte in der Wirtschaft haben viele Ursachen: Beispiele sind etwa Konflikte mit Lieferanten und Kunden über Produkte, Verträge, Termine und Preise. Konflikte mit Wettbewerbern. Diese Konflikte bergen zum Teil erhebliche Risiken: Beschädigte Beziehungen zu Kunden und Lieferanten kosten Umsatz oder erhöhen u.U. die Kosten des Einkaufs. Konflikte mit Wettbewerbern können in langjährige und teure Prozesse münden, deren Ausgang obendrein ungewiss ist. Mediation ist eine mögliche Alternative zu Prozessen, die in vielen Fällen wichtige Vorteile bieten kann. Diese Vorteile sollten Führungskräfte kennen, um in geeigneten Fällen auf dieses Verfahren zurückgreifen zu können.

Innerbetriebliche Konflikte

Konflikte unter Mitarbeitern oder zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten gehören zum betrieblichen Alltag. Sie zu managen ist eine zentrale Führungsaufgabe, denn sie können erhebliche Kosten verursachen. Konflikte unter den Mitarbeitern führen zu Reibungsverlusten und im schlimmsten Fall zu inneren Kündigungen oder zum Ausscheiden von Mitarbeitern. Neben Coaching und Organisationsentwicklung bietet auch die Mediation ein effektives und erfolgreiches Verfahren zu Bearbeitung und nachhaltigen Lösung dieser innerbetrieblichen Konflikte und ihrer potenziellen negativen Folgen

Unternehmensnachfolge

Konflikte bei der Unternehmensnachfolge sind ein "Konflikt-Klassiker". Nicht selten vermischen sich hier betriebliche und familiäre Probleme und Konstellationen. Unausgesprochene Erwartungen, lange unter der Decke gehaltene Spannungen und nicht zuletzt die Beschäftigung mit den schwindenden Kräften im Alter können zu erheblichen Verwerfungen führen, die nicht nur den reibungslosen Übergang an der Unternehmensspitze gefährden.

Verbände und gemeinnützige Organisationen

Besondere Bedeutung haben Konflikte und der Umgang mit ihnen für Verbände und gemeinnützige Organisationen. Viele dieser Einrichtungen setzen besonders auf ehrenamtliches Engagement. Wenn sie professionell mit Konflikten umgehen, vermeiden sie die Gefahr, dass ehrenamtliche Mitarbeiter und Amtsträger dann frustriert das Handtuch werfen.

Dienstleister und Agenturen

Zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber kann es vielfältige Anlässe von Konflikten geben: Die Kosten laufen aus dem Ruder - oder eben nicht? Oder die vereinbarten Termine können nicht eingehalten werden - aber der Dienstleister hält sich nicht für verantwortlich. Die Qualität entspricht nicht dem Angebot - oder eben doch? Usw. usw. Beide Seiten liegen im Streit - aber beide wollen darüber nicht die eigentlich gute und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung verlieren. Der Auftraggeber nicht den an sich guten Dienstleister, der Auftragnehmer nicht den womöglich besonders wichtigen Kunden. Aber klein beigeben will auch keiner der beiden Parteien.

Gesundheitswesen

Im Gesundheitswesen lauern viele Konflikte: Patienten und Ärzte sind sich nicht immer darüber einig, ob eine Behandlung erfolgreich war oder nicht. Die "Scheidungsrate" von Ärzten in Gemeinschaftspraxen ist ähnlich hoch, wie die von Eheleuten. Konfliktmediation ist ein Weg, über den sich sehr oft schnell, vertraulich und effektiv Konflikte dieser Art lösen lassen.

und weitere Einsatzbereiche ...

Das sind nur einige Beispiele für den Einsatz dieser Methode. Sie ist ebenso vielseitig wie die Konflikte und ihre Ursachen, die mit ihrer Hilfe bearbeitet werden können. Hier finden Sie noch einige weitere Gedanken zu ihren Einsatzbereichen.

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